Tja, Frühstück kann ich wieder vergessen, mir ist schon wieder schlecht.
Wenn ihr gelesen habt, was für eine krasse Scheiße das BKA mit Botnetzen, infizierten Rechnern und Vorratsdatenspeicherung betreibt, könnte euch ebenfalls der Appetit vergehen:
Das Bundeskriminalamt hat versucht, mehr als 200.000 Menschen zu identifizieren, deren Rechner Teil eines Botnetzes waren. Das wurde uns vom BKA bestätigt und steht als “Beweis” für die Notwendigkeit der Vorratsdatenspeicherung in einem Papier der EU-Kommission. Seit letztem Jahr ist diese Vorgehensweise ein abgestimmtes Verfahren zwischen Bund und Ländern.
Ein niedersächsischer Radiosender (Radio ffn) hat die Veranstalter eines ge-crowdfundeten Non-Profit-Festivals abgemahnt. Wert der Abmahnung liegt bei 50.000 Euronen - wäre also quasi das finanzielles Aus für das Festival.
Der Grund: Das Logo des Festivals habe Ähnlichkeit mit dem des Radiosenders.
Gucks dir an - die Logos sind zum Verwechseln ähnlich ...
Hm... so mit der Brille eines Copyrightbullshitanwalts sind die Logos sicher nicht unähnlich. Wenn ich vom Abgemahnten allerdings sowas zu hören bekomme
Die Reaktion des Sender sei auch deshalb unverständlich, weil der Festivalinitiator Lars Kaempf zweimal zum Interview bei ffn gewesen sei.
von ffn dagegen das hier
Radio ffn sieht die Angelegenheit naturgemäß anders. Durch Dritte aus Oldenburg sei der Sender auf die Logo-Ähnlichkeit hingewiesen worden. Aus Sendersicht sei diese Ähnlichkeit nicht strittig – ungeachtet dessen, ob über die Veranstaltung berichtet wurde oder nicht.
dann geht mir schon wieder das Messer in der Tasche auf. Im ffn-Facebook braut sich der Shitstorm anscheinend bereits zusammen und so nehmen die Dinge eben nun ihren Lauf.
olbertz: Wollt ihr mal sehen, wie es um die Internetkompetenzen der deutschen Polizei bestellt ist? Bitte. Und DIE haben jetzt Vollzugriff auf unsere Daten per "Bestandsdatenauskunft".
klein bloggersdorf: Helle Aufregung in Klein Bloggersdorf. Tante Jay schreibt einen Rant gegen Femtrolls, die Femtrolls prügeln sich in den Kommentaren, Antje Schrupp und die ennomane kriegen den Hass und wollen keine Texte mehr für CARTA zur Verfügung stellen, die Carta-Redaktion sieht sich zu einer Stellungnahme genötigt, Thomas Stadler versucht sich an einer Zusammenfassung. Und ich sitz' daneben und denk' mir: dafuq? Zumal alles wohl auf einem PR-Werbeagentur-Spin fußt. Ein Riesensturm im Wasserglas also. Aber dieser Absatz von Thomas gefällt mir:
Der Text bei den Fuckermothers folgt insgesamt einem recht simplen Strickmuster. Nach einem feministischen Einsteig nutzt man das angerissene Thema, um Netzaktivisten zu diskreditieren, allerdings dann ohne wirklich erkennbaren Bezug zu feministischen Themen. Dem Text der Fuckermothers liegt letztendlich ein äußerst konservatives und staatstragendes Weltbild zugrunde.
Das Bild „Putin im Negligé“, das den Kremlchef in Unterwäsche zeigt, ist beschlagnahmt worden. Die Direktorin des Museums in St. Petersburg wurde vorübergehend festgenommen.
Ich verstehe die Aufregung gar nicht, ich kann Putin auf diesem Bild nicht mal erkennen...
Wenn ihr mal sehen wollt, wie die Dokumente aussahen, anhand derer Herr Pofalla die NSA-Debatte für beendet erklärt hat, weil ja alles lückenlos aufgeklärt ist und so:
Da erübrigt sich jeglicher Kommentar.
Update: Ihr könnt da vielleicht nichts erkennen, aber Alexander Svensson hat die Botschaft rausgelesen und ein Video daraus gemacht:
Ein “junges Mädchen” zieht über Feministinnen her. Böses Trolling! Irgendjemand hat ficken gesagt, es wurde wohl geweint. Ziemlich strange. Es stellt sich heraus, dass es nur eine PR-Agentur war, die meint damit mehr Illustrationen verkaufen zu können.
Dies bedeutet beispielsweise, dass du einem Unternehmen bzw. einer sonstigen Organisation die Erlaubnis erteilst, uns dafür zu bezahlen, deinen Namen und/oder dein Profilbild zusammen mit deinen Inhalten oder Informationen ohne irgendeine Entlohnung für dich zu veröffentlichen.
Ist das Produkt gratis, bist höchstwahrscheinlich Du das Produkt.
Als im Radio neulich über Nichtwählerinnen und -wähler berichtet wurde, schlug der ältere Sohn vor, dass Menschen, die keine Lust hätten zu wählen oder dies für überflüssig hielten, Wahl-Patenschaften für diejenigen übernehmen könnten, die gerne wählen würden, aber nicht dürfen. Für Jugendliche zum Beispiel. Dem Nichtwähler ist seine Stimme ja offenbar sowieso egal, dann könnte er also auch die Entscheidung eines jungen Menschen weitertragen, um die Wahlberechtigung nicht verfallen zu lassen.
Das halte ich für eine sehr coole Idee. Lukas z.B. sucht noch einen solchen Nichtwähler...
Jens: meinte zu Der Internet-Kommentar des Tages: Also "verstörend" finde ich vor allem das Quellvideo. Mir kam "Das Schweigen der Lämmer: Ich würd' m...
R@iner: meinte zu Der Internet-Kommentar des Tages: @daMax OT: Scheint mir nützlich und könnte dich interessieren: browserling.com...
da/Y\ax: meinte zu Der Internet-Kommentar des Tages: @DKT(9): yep, genau das Video ist auch bei tune.pk...
DasKleineTeilchen: meinte zu Der Internet-Kommentar des Tages: @mäx: is da auch dat quellvid dabei (noScript is grade *sehr* restrktiv)? ansonsten hier video UND q...
da/Y\ax: meinte zu Der Internet-Kommentar des Tages: steht wo?...
GrooveX: meinte zu Der Internet-Kommentar des Tages: "Samstag, 4. 12. 2014, 13:03
Von Spon-Leser thegambler:
Also wer dieses gif schon als verstöre...
da/Y\ax: meinte zu Der Internet-Kommentar des Tages: Wenn ich jetzt noch nen YouTube-Account hätte... "dieses video ist möglicherweise für einige nutzer ...
LostInTranslation: meinte zu Der Internet-Kommentar des Tages: Das Original ist doch auch bei SPON verlinkt, wenn ich mich nicht irre.
Hier nochmal für die Klic...
da/Y\ax: meinte zu Der Internet-Kommentar des Tages: @DasKleineTeilchen (3): ich würde ja gerne mal das Originalvideo sehen davon......
da/Y\ax: meinte zu PC Fritz und die Raubkopien: @DKT: welcher Teil von "teilten Staatsanwaltschaft und Zoll dazu am Donnerstag mit" ist so unverstän...
Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
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