February 17th, 2010, 23:19 > da]v[ax
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Ihr Browser versucht gerade eine Seite aus dem sogenannten Internet auszudrucken. Das Internet ist ein weltweites Netzwerk von Computern, das den Menschen ganz neue Möglichkeiten der Kommunikation bietet.
Da Politiker im Regelfall von neuen Dingen nichts verstehen, halten wir es für notwendig, sie davor zu schützen. Dies ist im beidseitigen Interesse, da unnötige Angstzustände bei Ihnen verhindert werden, ebenso wie es uns vor profilierungs- und machtsüchtigen Politikern schützt.
Sollten Sie der Meinung sein, dass Sie diese Internetseite dennoch sehen sollten, so können Sie jederzeit durch normalen Gebrauch eines Internetbrowsers darauf zugreifen. Dazu sind aber minimale Computerkenntnisse erforderlich. Sollten Sie diese nicht haben, vergessen Sie einfach dieses Internet und lassen uns in Ruhe.
Die Umgehung dieser Ausdrucksperre ist nach §95a UrhG verboten.
Mehr Informationen unter www.politiker-stopp.de.
February 18th, 2010 at 12:43
“This posting is not available in your country.”
Hej Max, wat´n da los?
[Antworten]
February 18th, 2010 at 13:12
@Olaf: Ihre Anfrage wurde unter der IP 212.192.xxx.xxx gespeichert. Mit dem Anschauen dieses für Ihr Land nicht autorisierten Inhalts machen Sie sich strafbar nach §23 Abs. 5 LMAA. Eine mobile Sondereinheit des Amts für Gedankenkontrolle und Terrorfrühwarnung befindet sich auf den Weg zu Ihnen. Leisten Sie keinen Widerstand, befolgen Sie die Anweisungen der Beamten. Unwissenheit ist Stärke, Freiheit ist Sklaverei. Gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen.
[Antworten]
February 18th, 2010 at 15:47
Oh.
Hohes Gericht, werte Diktatoren,
erlauben Sie mir, bevor Sie die von Ihnen angedachte Strafe gegen mich vollstrecken, ein paar letzte Worte, damit ich meiner Demut Ausdruck verleihen kann.
Ich kann Ihnen nicht sagen was mich dazu veranlasste, diese unsägliche Propaganda gegen Sie, die allwissenden Führer unserer so stolzen Nation, anschauen zu wollen. Es war aber ganz sicher keine Neugier, eher eine gewisse Nachlässigkeit in der Auswahl meiner Quellen auf der Suche nach Verrätern. Ich würde es mir nämlich niemals wagen, neugierig zu sein. Warum sollte auch ich so etwas tun, wenn unsere berufene Regierung doch unfehlbar ist?
Aber ich bin froh, dass mir dieser Schund durch die unendliche Güte und Weitsicht unserer demokratisch-vaterländischen Wegweiser erspart geblieben ist. Und außerdem kennen wir doch die Propaganda der Feinde und man muss sie sich nicht wieder und wieder anhören.
Ich sitze heute deshalb hier auf der Anklagebank, weil ich versucht habe Schaden von unseren großartigsten Lichtfiguren vom Potsdamer Platz abzuwenden. Sie müssen nämlich wissen, ach Entschuldigung, Sie wissen natürlich, dass ich den Staatskursus “Richtig denunziert für Fortgeschrittene” immerhin mit dem Schäuble-Emblem in Bronze (!) abgeschlossen habe. Bitten vergessen Sie in diesem ZUsammenhang auch nicht mein Engagement beim LCfuÜ (Lidl Camp für unauffällige Überwachung) oder meine Dissertation bei der Telekom AG zum Thema: “Gefahren durch Datenschutz für den Shareholde Value” und nicht zuletzt meine Vortragsreihe “Warum Bildung nur für Reiche von Vorteil ist – Ein Plädoyer für Eliteunis aus der Sicht eines armen Schluckers”.
Weil aber mein Fehler so eklatant gegen die gütigen und sinnvollen Gesetze unserer makellosen Potentaten verstösst, bitte ich dennoch um eine harte und gerechte Bestrafung.
Sollten Sie, was mich aus persönlichen Gründen sehr freuen würde, von einer sofortigen Exekution absehen, schlage ich höchstselbst eine Gehirnwäsche, sorry, eine Therapie, für mich vor. Selbstverständlich aber nur einhergehend mit der lebenslangen Verpflichtung als IM beim BND, wahlweise auch als Putze beim MAD oder Fußabtreter im Bundestag, für den Erhalt unserer demokratischsten aller Demokratien, zu dienen. Auch ein Einsatz als Kanonenfutter für den Hindukush oder – wenn es dann mal nötig wird – im Iran, ist für mich denkbar.
Im Umgang mit so subversiven Elementen wie DaMax, der mich ja schließlich erst in diese vermaledeite Situation gebracht hat und auf dessen Seite ich nur hin und wieder und durch Zufall gelandet bin, hoffe ich doch sehr auf die Aberkennung seiner Rechte als vollwertiges Mitglied unserer glücklichen und besonders edlen Gesellschaft. Des weiteren soll er in ein Arbeitslager, um den entstandenen Schaden seiner wiederholt geäußerten Infamitäten gegen unsere edelmütigen Oberhäupter wieder gutzumachen. Selbstverständlich stehe ich als Zeuge zur Verfügung und verfasse sofort einen ausführlichen Bericht, während sich das höchstrespektierte Standgericht zur Beratung und Entscheidungsfindung für ein weises Urteil zurück zieht.
Mit tief gesenktem Haupt und hoch gerissenen Arsch (als konstruktiver Vorschlag für eine Respektserweisung unter Umgehung von gestreckten Armen und geballten Fäusten)
O.
(Delinquent)
[Antworten]
February 18th, 2010 at 16:04
@Olaf: Mit diesem infamen Versuch, der Ihnen angedachten Strafe durch Schmeicheleien und Anbiederung zu entkommen, zeichnen Sie ein grotesk verzerrtes Bild Ihrer Geliebten Bundesregierung. Der Gerechte Führer handelt wie ein liebevoller Vater: weise und streng. Ihr Versuch, durch einen Kuhhandel Strafmilderung zu erlangen wurde ins Protokoll aufgenommen und wird bei der für sie vorbereiteten Therapie berücksichtigt. Deutschland obsiegt!
[Antworten]