Was Eltern beachten sollten, wenn ihre Kinder die ersten Schritte im WWW unternehmen

Mai 21st, 2013, 10:07 > da/Y\ax

Heise hat einen kurzen Artikel darüber, wie Eltern zusammen mit ihren Kindern die ersten Schritte im WWW unternehmen sollten, vor allem hinsichtlich Social Networks. Ein Polizist meint:

Tabu sein sollten auch Spitznamen wie etwa "Maria12", bei denen jeder sofort das Alter des Benutzers erkenne. [...] Er habe sich einmal als "Tanja12" angemeldet – und in fünf Minuten sieben Angebote mit sexuellem Hintergrund von Männern gehabt. Wenn Kinder so im Netz angemacht würden, seien sie hilflos. "Da brauchen sie die Eltern im Hintergrund."

7 Meinungen zu “Was Eltern beachten sollten, wenn ihre Kinder die ersten Schritte im WWW unternehmen”

  1. Eike meinte:

    Ganz wichtig wäre es vor allem, mal den “Peter Lustig machen” zu vermitteln und auch mal zu erzählen, wie die meisten sog. “Social Networks” entsanden sind. Z. B. um der Ex einen reinzuwürgen. Das ist doch eine prima Basis.

  2. itler meinte:

    Genau und Tatjana1234 ist dann Weltrekord bei granny de m(
    @Eike: Ich erinnere mich düster dunkel an meine C64 Zeiten da hat die Pusteblume total gegen Computer gewettert, weil böse und macht dich kaputt und so m(
    Nur um dann ein paar Jahre später Computer gut zu finden, also entweder reine Anpassung und wirklich was gelernt ?
    Und Socialnetworks sind Bauernfänger für gezieltes Marketing und Kundenausspionieren !

  3. Enrico meinte:

    Wir haben selber eine Tochter im Alter von 12 und wir haben uns mit diesem Thema auch schon beschäftigt. Im Moment ist auf unserem Rechner eine Software installiert die das Internet nach unseren Wünschen filtert. Natürlich ist dieser Schutz auf anderen Computern oder Smartphones nicht gegeben. Hat jemand Erfahrungen mit Appz auf Smartphones die illegale oder ab 18 Seiten stoppen? Grüsse

  4. itler meinte:

    @enrico:
    Es gibt Webblocker für Android, iOS und WindoofPhone aber da Deine Tochter bei Ihrem Smartphone vollen Zugriff hat wird Ihr der eine oder andere Freund/Freundin den schnell ausschalten bzw. deinstallieren können.
    Und glaub mir Pornoseiten oder Rotten oder Rekrutierungsseiten von Streitkräften haben noch niemandem geschadet der die angesehen hat :-P
    Da sind die Pickelgesichter inner Disco bestimmt nerviger und direkter :mrgreen:

  5. Eike meinte:

    @Itler Du hast sicher die Portion Sozialkompetenz, die dein Umfeld erwartet. Von daher schön, dass Du es auch schreibst.

    @ Enrico da hilft nix, müsster leider durch. Ich fand’s auch nich lustig 10 Jährige/innen über Lesbenpornos aufzuklären.

  6. itler meinte:

    @Eike:
    Das ist ja voll von hinten durch die Brust ins Auge und die linke Zehe haste auch noch erwischt :-P
    Wer glaubt das der Lebenszweck Kinder “kaputt” macht braucht selber mal ‘ne Auszeit, warum sind wir denn am Leben wenn wir selbiges nicht weiterführen sollen ?
    Glaubst Du ernsthaft das wenn Dein Kind zusieht wie Du mit Deinem Partner Sex hast davon Schäden bleiben ?
    Kindern geht das am Allerwertesten vorbei, Jugendliche suchen nach dem passenden Partner und Erwachsene wissen bereits was sie suchen >:-)

  7. da]v[ax meinte:

    @itler:

    Und glaub mir Pornoseiten oder Rotten oder Rekrutierungsseiten von Streitkräften haben noch niemandem geschadet der die angesehen hat :-P
    Da sind die Pickelgesichter inner Disco bestimmt nerviger und direkter

    Nee, das glaube ich dir nicht. Ich weiß, dass manches Bild im Netz mich beeinflusst hat und ich wünschte, ich hätte es nie gesehen. Und du willst nicht ernsthaft bestreiten, dass Pornos die Wahrnehmung verändern? Vielleicht solltest du dich mit dem Thema mal ernsthaft auseinandersetzen… hier mal ein erster Lesetipp:

    http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1162474/

    Die Jugendlichen haben uns selbst im Vorfeld auch schon gesagt, dass sie vor allen Dingen einen stärkeren Leistungsdruck empfinden. Das heißt, sie glauben, dass sie bereits vor dem ersten Mal über ein Wissen oder Erfahrungen verfügen müssten, die sie ja qua definitionem gar nicht haben können, und dann konsumieren sie Pornografie. Das verstärkt aber wiederum nur den Leistungsdruck.

    Ob das jetzt “schadet” ist natürlich Auslegungssache, aber so einen laxen Umgang wie Du kann ich damit nicht pflegen. Wenn ich mir vorstelle, dass mein kleines Patenkind zufällig über Rotten oder [hier Hardcorepornosite einfügen] stolpert, wird mir schon schwer ums Herz.

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