Telemarketing: Angriff ist die beste Verteidigung

Juli 31st, 2013, 07:14 > da/Y\ax

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Ihr kennt das. Es klingelt, ihr geht ran und: "Guten Tag, ich rufe an im Namen von $firma um $grund. Haben Sie Zeit, mir ein paar Fragen zu beantworten?"

Ich lege in solchen Fällen ja wortlos auf, aber es gibt einen lustigen Gesprächsleitfaden, den man bei solchen Nervanrufen anwenden kann:

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6 Meinungen zu “Telemarketing: Angriff ist die beste Verteidigung”

  1. Doktor Arzt meinte:

    Lässig. Wobei ich ja von solchen Anrufen verschont werde. Mich scheint echt niemand zu mögen :(
    Die andere Frage die sich mir stellt ist aber: Warum sollte ich meinen ausgefüllten Bogen mit meiner Anschrift an die EGBG data control group schicken? oO

  2. da]v[ax meinte:

    @Doktor: öhm… so weit hatte ich den gar nicht gelesen ;) ich habe keine Ahnung, wer oder was die EGBG data control group ist.

  3. Moss meinte:

    Hmm, nette Idee, aber viel zu aufwendig. Viel einfacher: man murmelt liebenswürdig was von «Einen Moment bitte, ich bin gleich für sie da …» und legt den Hörer auf den Tisch. Danach hört $Anrufer nur noch Geraschel und Geklapper (intensive «Arbeit» halt) und ein paar Gesprächsfetzen, irgendwas, was nach «anderer Leitung» klingt. Alle paar Minuten nimmt man das Telefon, murmelt was wie «Sind sie noch dran? Momentchen noch!», «… bin gleich für sie da …», «… muss nur noch den Kollegen …» oder so ähnlich. Das bindet Ressourcen, erhöht die Kosten des Anrufs und hilft vor allem, Andere zu verschonen. Mein Rekord steht bei gut 20 Minuten, allerdings bin ich schon lange nicht mehr angerufen worden. Muahahaha :!: >:-) :lol:

  4. e.s. meinte:

    oder einfach der gute alte trick für ALLE situationen, in denen jemand versucht, einen in werbegespräche zu verwickeln: jede frage einfach immer freundlich mit einer gegenfrage beantworten, egal was. klappt prima und führt oft zu sehr lustigen nummern :)

  5. Sara meinte:

    Öhm – bitte nicht vergessen, hinter solchen Anrufen stehen nicht selten keine Telemarketer sondern Umfrageinstitute und das ganze Skript ergibt in diesen Fällen wenig Sinn . Auflegen ist auch eine ziemlich blöde Idee, weil zumeist vom System eine technische Störung angenommen wird (…) und dann weitere Anrufe bis zum Studienende erfolgen (in einem online einsehbaren Methodenbericht einer sozialwissenschaftlichen Umfrage war von einem Maximum von über 240 “Kontaktversuchen” die Rede). Kurz zuhören (evtl. interessiert das Thema ja, z.B. verstehe ich nicht, wie man z.B. eine anonyme Befragung zur Erhebung der Dunkelziffer von häuslicher Gewalt als reine “Nerverei” abtun kann), ggf. ablehnen und wer freundlich sein möcht, kurz den Grund nennen (wieder systembedingt – die Gründe werden kategorisiert). Trillerpfeifen (alles schon gehört) können übrigens strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen.

    Im Telemarketing kenne ich mich zwar nicht aus, habe aber diverse Horrorgeschichten von Leuten gehört, die früher in diesem Bereich gearbeitet haben. Die Branche gehört zum Ekeligsten, was ich mir vorstellen kann aber man sollte auch nicht vergessen, dass man es mit echten, fühlenden Menschen zu tun hat, die nicht selten vom Arbeitsamt zu dieser Arbeit gezwungen werden (Bekannte, die aus Gewissensgründen kündigten wurden z.B. anschließend für mehrere Monate die vollständigen Bezüge gestrichen). Kommerzielle Cold Calls sind in Deutschland eigentlich ohnehin verboten (Tip: nach dem konkreten Auftraggeber fragen – oft legen die dann von allein sofort) und es ist vor allem die Schuld des Gesetzgebers, dass hier nicht noch mehr Schranken existieren.

    Trotzdem lustige Idee :D Mir ist es auch lieber, wenn man versucht mich am Telefon zu veräppeln, als mir nach der Begrüßung Beschimpfungen an den Kopf zu werfen.

  6. p3t3r meinte:

    Einfach mal nach “Gegenskript” suchen, das gibt es auch in Deutsch.

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