Neues vom Qualitätsjournalismus

August 15th, 2013, 22:36 > da/Y\ax

Heute: Die Suggestivfrage mit Selbstbeantwortung.

Wollen wir - nach strengen diplomatischen Mahnungen, zum Dialog zurückzukehren - mit einem starken Mann in Ägypten zusammenarbeiten, der zwar Blut an den Händen hat, aber wohl für ein gewisses Maß an Stabilität im Land und in der Region sorgen kann und uns in den Grundzügen seiner Außenpolitik nahesteht? Oder wollen wir - nach ebenfalls strengen Mahnungen, doch nicht in den Untergrund zu gehen oder Märtyrer zu produzieren - die bedrängten Muslimbrüder in ihren Grundrechten unterstützen? Jene Bärtigen also, die uns mit ihrer fundamentalistischen Ideologie so fremd sind und die ohne Zweifel eine Mitverantwortung für das politische Scheitern in Ägypten tragen.

Hmmmm....

Aber mal Spaß beiseite: ich habe auch keine Idee, wie das jetzt weitergehen soll. Ich habe Angst um meine Verwandten da unten und kann doch nichts tun. :(

3 Meinungen zu “Neues vom Qualitätsjournalismus”

  1. itler meinte:

    Jetzt bleib mal GAAAANZ ruhig Brauner *BRRRRRR* ;-)
    Das einzigste was Du tun könntest wäre Deine Verwandschaft irgendwie zu kontaktieren und dann bei Dir im Keller quer unter den Gurkengläsern einzulagern :-P
    Wenn Du keinen Kontakt bekommst ist das zwar Scheiße aber es nützt niemandem sich darüber nun aufzuregen.
    Wer nun wann weshalb und überhaupt eskaliert hat wird nicht nachvollziehbar sein.
    Das PRISM&Co. öffentlich sind ist ein Hinweis.
    Und was denkst Du sind die Gründe für die “Demokratiebewegung” ?
    Sorgen machen ist legitim nur bleib bei Deinen Leisten Du “Schuster” :-P
    Und besser oder nun richtig sauer ?
    Beides funzt :-P

  2. Eike meinte:

    Ich vermute, es wird noch eine Weile bei den Ausschreitungen bleiben, bis dann das Militär rigoros einschreitet und erst mal wieder das Zepter übernimmt.

  3. da]v[ax meinte:

    aber was dann? Ägypten scheint tief gespalten zu sein in Leute, die die Scharia wollen und andere, die das Scheiße finden. Wie soll es da je Frieden geben?

    Außerdem: wenn das, was Herr Follath schreibt, stimmt, dann ist das Militär auch nicht gerade der Garant für Menschenrechte:

    General Sisi gilt zwar als streng gläubiger Muslim und als Hüter einer fundamentalistischen Moral – die unsäglichen Jungfräulichkeitstests bei jungen Demonstrantinnen auf dem Tahrir-Platz gehen auf sein Konto. Aber wichtiger war ihm stets seine gute Verbindung zu den USA und das Wohlergehen der ägyptischen Armee.

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