atMonitor: Prozess Manager für Mac OS X
Februar 2nd, 2011, 09:37 > da/Y\axCaschy kommt gerade mit diesem netten kleinen Mac OSX Freeware-Tool ums Eck:
Was dem Windows-Benutzer sein Process Explorer, könnte dem Mac OSX’ler der atMonitor sein. Das kleine Tool zeigt an, was für Prozesse laufen, wie viel Arbeitsspeicher sie belegen und noch viel mehr. Die Graphen könnt ihr als Desktop-Widget anzeigen lassen oder auch via Menüleiste. Prozesse können pausiert oder abgeschossen werden.

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hmm aber mal ehrlich: wer will denn permanent sämtliche prozesse sehen? (davon abgesehn kleistert das tool selbst den arbeitsspeicher zu und zieht auf dauer prozessorlast) für die meisten fälle reicht doch der bord-eigene activity monitor (“Aktivitäts-Anzeige” im ordner “Dienstprogramme”) vollständig aus. und wers noch schneller mit praktisch demselben infogehalt haben will, geht ins terminal und tippt
top -FR
gefolgt von return ein.
@e.s.: Moin mein Lieber. Na keine Ahnung, ich dachte halt “wenns Caschy gefällt, kanns so schlecht nicht sein”
Mal was anderes: hast Du hierfür eine Antwort parat?
@damax: jo, hierfür hab ich ne antwort: die postings sind von sept/okt 2009, da war 10.6 vermutlich nagelneu. und wie immer gibts mit nagelneu startschwierigkeiten, das war aber schon immer so. mittlerweile sind wir bei 10.6.6, da sollt es eigentlich keine grundlegenden probleme mehr geben, und vor allem sollt es mittlerweile von all deinen apps eine auf 10.6 lauffähige version geben (falls die bisherige version nicht eh auch noch weiter funzt, das ist nämlich meistens problemlos möglich). nach meiner info kamma mittlerweile 10.6 einfach über 10.5 drüberbügeln (außer bei wenigen sehr exotischen ausnahmen)
wenn du ganz auf nummer sicher gehen willst, dann tu folgendes:
- komplettes bootfähiges backup auf ner externen firewire-platte anlegen (zB mit superduper) ACHTUNG usb2 kann NICHT als boot-platte verwendet werden, es muss mindestens fw400 sein.
- mit festplatten-dienstprogramm die interne platte testen und repair permissions durchführen
- mit dem 10.6 installer das neue system auf der internen platte installieren/einrichten (kein clean install, sondern vorhandene daten übernehmen)
- testen
- nochmal testen
- GRÜNDLICH testen
- alle apps, die nicht funzen: gibts dafür nen update?
- sollte jetzt wider erwarten irgendwas nicht tun oder abgeschossen sein: rechner mit dem backup von der externen festplatte starten und von dort mit superduper die interne platte wieder in den 10.5-zustand versetzen. rinse & repeat.
erst wenn alles zuverlässig rockt, wieder zurück in den regelbetrieb. und das 10.5-backup schön in den tresor packen
noch ne frage zum process explorer: kamma bei windows eigentlich mittlerweile ohne zusatztools prozesse oder programme abschießen (KILL), die sich wirklich KOMPLETT aufgehängt haben? oder per dosbox oder irgendeiner kommandozeile den rechner runterfahren und ausschalten, auch via netzwerk nach login von einem anderen rechner? beim mac geht das alles problemlos, hab ich auch schon öfter gebraucht. bei windoof lief das meist auf netzstecker ziehen raus, weil GAR NIX mehr ging
@e.s.: also bisher konnte ich noch alles nötige mit dem Process Explorer von Sysinternals killen. Schlimmer aufgehängt hat sich bei mir in letzter Zeit nix mehr. Und wenn einer meinen Rechner per Netzwerk runterfahren könnte, würde ich endgültig vom Glauben abfallen
@damax: bevor du vom glauben abfällst (obwohl das auch voll ok is
lies dir meinen post nochmal genau durch: das zauberwort bei netzwerk lautet “NACH LOGIN”. fern-anmeldung per netzwerk konnten unix-boxen schon, da wusste windoof noch nicht mal dass es existiert. somit kann nicht “jemand” deinen rechner runterfahren, sondern nur du selbst nachdem du dich per netzwerk auf deinem rechner angemeldet hast. (oder JEMAND dein passwort geklaut hat). für die paranoia-freunde: diese funktion lässt sich auch deaktivieren bzw. ist sie bei macs out of the box bereits deaktiviert. der geneigte leser fragt sich nun warum ich denn meinen rechner via netzwerk von einem anderen rechner aus runterfahren können soll. ganz einfach: wenn die komplette gui einfriert (was bei mir schon öfter mal vorkommt
aber das unix-subsystem noch läuft, dann fahr ich lieber damit von einem anderen rechner aus die maschine anständig runter, als mit steckerziehen zu riskieren, dass ich mir das system abschieße. und steckerziehn war zu windoze xp schon öfter fällig als mir lieb war ….