Apple unterbindet Eigenreparatur und -upgrade

Januar 21st, 2011, 08:45 > da/Y\ax

Apple verwendet dann mal eigene Schrauben, um Kunden daran zu hindern, eventuell selbst ihre Geräte zu reparieren. Außerdem werden die RAM-Bausteine einfach mal festgelötet. Soll bloß keiner auf die Idee kommen, seinen Speicher nachträglich noch erweitern zu wollen:

The culmination of this new design philosophy seems to be the iPad, which offers no easy internal access, can’t have its storage or RAM upgraded. Apple is approaching the same model in its notebook line with the latest MacBook Air, which now also features the tamper-resistant Pentalobe screws in addition to non-upgradable RAM soldered to the logic board, and a non-standard implementation of flash storage that makes it very hard to replace.

Tamper-resistant! Tolle Wurst! Eine non-standard implementation die super schwer zu ersetzen ist. Marktfaschismus in Reinkultur. Wie fefe so schön schreibt:

Na da weiß man doch, bei der richtigen Firma einzukaufen! Wenn man wie ein Kindergarten-Insasse bedient wird. Aber hey, immerhin ist es alles total einfach zu benutzen, wie sie einem die ganze Zeit einzureden versuchen. Das passt schon.

Dem habe ich nichts mehr hinzuzufügen.

3 Meinungen zu “Apple unterbindet Eigenreparatur und -upgrade”

  1. max meinte:

    was war das für eine arbeit eine nokia d-box2 aufzuschrauben..
    Torx mit loch in der mitte muste man erstmal haben…

    ist also nicht nur apple. Wenn man sich auch mal ansieht, was man an Teilen braucht um die Seitenverkleidung eines Autos abzuschrauben..

    oder oder oder..

    (ok, gut heissen tue ich es auch nicht)

  2. e.s. meinte:

    @damax: deine kritik ist absolut berechtigt, und man höre und staune der kontrollwahn von denen ging mir auch schon immer tierisch auf die eier (ich hab immerhin auch schon an meinen diversen äpfeln rumgeschraubt und -gelötet). apple hat btw schon vor 25 jahren alles dafür getan, eigenes rechnergebastel so schwer wie möglich zu machen.

    dumm nur dass wir weltweit gesehn für steve eine absolut zu vernachlässigende minderheit darstellen. der grosse rest der apple-kunden (der dem laden übrigens gerade ein weiteres rekordergebnis verpasst hat) will gar ned selber basteln, sondern ist froh wenn man sich net selber um die technik kümmern muss. der typ, der den support-vertrag erfunden hat, hat also mal wieder gewonnen. und solange das so toll funktioniert wird das alles noch viel krasser werden. also noch genug gelegenheiten für frust-postings ;)

  3. BajK meinte:

    Ich frage mich eh immer noch, warum noch so viele „Äpps“ für diese Faschismusgeräte programmiert werden… Da sitzt man wochenlang an einer Äpp und dann ist dem Steve mal wieder langweilig und er schmeißt das Teil raus wegen „Verstößen gegen die Richtlinien“, die – wie es in den WinFuture-Kommentaren treffend beschrieben wurde – „der Daumen von Steve Jobs“ sind, zeigen sie nach oben, bleibt die Äpp drin, zeigen sie nach unten, fliegt die Äpp raus. Meine Firma entwickelt zwar auch Äpps, allerdings nur für Android. Anfragen nach iFone-Äpps werden abgewiesen und da scheiß ich echt mal auf den Umsatz, denn das geht einfach gegen meine Prinzipien.

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