This is what makes computing fun

Februar 7th, 2010, 11:20 > da/Y\ax

Ich bin ja bekanntlich der Meinung, Apple-Fanboys leiden allesamt unter dem Stockholm-Syndrom. Gerade eben habe ich wieder einen trefflichen Beweis für diese Theorie gefunden. Ich wollte ein MacBook dazu bringen, nur den externen Monitor zu verwenden, das eingebaute Display also schwarz zu lassen. Auf einem Windows-PC eine Sache von ein paar Mausklicks. Auf einem Mac ein Ding der Unmöglichkeit. Man muss entweder den Kernel neu kompilieren, was ja nicht unbedingt totally easy und amazing ist oder man greift zu einem unfassbaren Trick: man klebt einen Magneten an eine bestimmte Stelle auf dem Rechner so dass er "denkt", er sei zugeklappt worden. Daraufhin geht er "schlafen". Dann schließt man irgendein USB-Gerät an, so dass er wieder "denkt" er müsse jetzt aufwachen. Der Rechner "wacht also auf", lässt aber den internen Monitor aus. Dieses Vorgehen finde ich ja ziemlich obskur und alles andere als incredibly easy.

Wie reagiert ein Apple-User nun auf diesen Umstand?

Ok, 5 stars for that creative little trick, this is what makes computing fun!

Stockholm deluxe! Ob er es auch noch so lustig findet, wenn der Magnet ihm einen Totalverlust seiner Daten verursacht hat, weil er die falsche Stelle erwischt hat?

:roll:

13 Meinungen zu “This is what makes computing fun”

  1. Michi meinte:

    also ich mach einfach nur dunkel mit der Dunkeltaste …

  2. daMax meinte:

    @Michi: Uns ging es darum, nicht so eine riesige Auflösung zu haben. Wenn man nämlich per Remotezugriff auf einen Rechner zugreift, der sowohl den Monitor als auch das Laptopdisplay an hat, dann bekommt man eine überriesige Auslösung angezeigt. Das ist doof für denjenigen, der eben nur einen Monitor hat.

  3. e.s. meinte:

    @max: und warum stellste dann nich einfach für die Dauer der Remote-Session das Ausgabesignal für den ext. Moni auf dieselbe Auflösung wie das Display? aufm macbook eine sache von ein- bis mehrmaligem drücken der F7-Taste (zumindest bei meinem modell…) das fand ich schon immer totally easy und amazing :)

    ach so, und die lösung mit dem magnet find ich ausgesprochen dämlich, grob fahrlässig und totally unfunny. Das hat für mich weniger mit stockholm, sondern eher mit hirnverlust zu tun ;)

  4. daMax meinte:

    @e.s.: Hm. Wär nen Versuch wert. Leider sitzt dann derjenige mit dem größeren Monitor mit einem total unscharfen Bild da. Ist halt zum Programmieren so mittelgenial. Wir werden es ausprobieren.

    Das Ende unseres Lateins war, dass wir das “interessante” Fenster eben nur so klein machten, dass es auf dem Remote-Rechner gerade noch auf den Screen ging.

  5. e.s. meinte:

    @max: wat willste denn jetz, dass beide während der remote-session dasselbe sehn, oder nen großes bild in hoher auflösung? (dein zitat von oben: “Uns ging es darum, nicht so eine riesige Auflösung zu haben.” ;)
    geht beides zusammen mit windoof jezz echt bessr? das glaub ich erst wenn ich das seh.

  6. daMax meinte:

    @e.s.: Es war so: Kollege S. hat ein MacBook mit angeschlossenem Riesenmonitor. Wenn ich mich remote verbinde, bekomme ich ein Bild mit ca 3000 Pixeln Breite übermittelt, was für mein MacBook mit 1400 Pixeln ein bisschen riesig ist. Kollege S. kann aber nicht am Laptopscreen arbeiten, weil der Laptop nicht auf dem Tisch mit dem Monitor steht. Also hätte er gerne NUR den Monitor verwendet, damit ich mit meinen 1400 Pixeln Breite nicht ständig hin und herscrollen muss (was nämlich furchtbar kompliziert ist, da ich ja auch seine Maus remote mit bediene und ihm deshalb ständig zwischenrein fummel). Wir DAUs haben es eben nicht hinbekommen, den Laptopscreen zu deaktivieren.

  7. e.s. meinte:

    @max: und deshalb mein vorschlag mit der f7-taste. eine der wiedergabe-einstellungen des mbp-moni-ausgangs ist wie gesagt, dass der moni statt erweiterter fläche exakt dasselbe anzeigt wie das interne display. (die – etwas irreführend benannte – “mirror”-option). wenn kollega s. das für die dauer der remote session so einstellt, hat er zwar auf seinem 3000-moni nur 1400 pix. aber das sollt eigentlich zum vorläufigen remote-arbeiten taugen. und das interne display braucht er auch net abschalten.

    wenn das hinhaut, könnt ihr den magnet hoffentlich ersma im schrank lassn :)

  8. seili meinte:

    Kollega S. (also ich :)) hat das ja hinbekommen:
    Is ja auch amazing easy:
    Einfach MacBook zuklappen, dann geht es aus.
    Dann: externe USB Tastatur anstöpseln.
    MacBook wacht auf, läßt aber das interne Display aus.
    Da es aber aufgewacht ist, funktioniert sonst alles wie gehabt.
    Und das Beste ist: Man kann den Deckel sogar wieder aufklappen –
    das interne Display bleibt aus.
    Incredible ;)

  9. e.s. meinte:

    @seili: hmm doch mal den magnet ausprobiern? das klang irgendwie einfacher ;)

  10. anneloewe meinte:

    Ich WUSSTE dass ich den Erik hier finden würde :-) Haaaaaaallo!!!
    Mach weiter mit Mac-Moser-Posts Max, das is das einzige worauf die Bande reagiert ;-) Mit dem Schloßgarten kannste anscheinend niemand hinter dem Ofen vorlocken, mit einem schwarzen Bildschirm gibt`s gleich 10 Kommentare!

    Liebe Grüsse natürlich auch Seili,
    Anne

  11. daMax meinte:

    @anneloewe: :lol: jaja, die Mac-Rants sind die Posts mit den meisten Reaktionen. Vielleicht verstehst Du jetzt ein bisschen besser, warum ich neulich so fürchterlich gefrustet war, dass keine Sau mit zur Demo gegen Grube kam. Wobei gestern immerhin einer mehr dabei war.

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