Fragen, die sich mir stellen

Oktober 29th, 2010, 09:16 > da/Y\ax

Wie kommt es, dass Programme, die unter Linux entwickelt werden, eine saubere Portierung nach Windows erfahren, den Sprung in die Apple Welt jedoch nie sauber hinbekommen :?: Zum Beispiel Inkscape: funktioniert ziemlich einwandfrei unter WinXP, auf Mac OSX stürzt es jedoch bei jeder (!) Copy/Paste-Aktion ab.

Update: mit 0.48 funktioniert das immerhin.

Zum Beispiel GIMP: unter Windows ein großartiges Programm, unter Mac OSX funktioniert nicht mal der ColorPicker (sondern gibt immer den Hexwert #000003 zurück).

Zum Beispiel OpenOffice: unter Windows... ihr wisst schon. Aber aufm Mac? Simple Copy/Paste-Aktionen führen mitunter zu völligem Formatierungschaos. Außerdem kommt Mac-OpenOffice bei der Berechnung der Cursor-Position komplett durcheinander, je länger eine Zeile ist, so dass man irgendwann überhaupt nicht mehr weiß, wo man eigentlich gerade ist.

Why? Ich würde so gerne mit meinem Mac arbeiten. Aber es geht einfach nicht.

5 Meinungen zu “Fragen, die sich mir stellen”

  1. Andreas S. aus F. meinte:

    Ein Grund ist sicher, dass nicht viele Linux-OSS-Entwickler einen Mac haben bzw. für einen Mac entwickeln /wollen/. Insofern ist ein Release für Mac wohl eher ein “wenn’s builded wird der Rest schon passen”.
    Dinge, die ich nicht verstehe: Einen Mac benutzen wollen und Linux-Apps drauf laufen lassen :)
    Nimm doch eine Mac-native Implementierung auf Gimp-Basis wie Seashore, und beiß’ in den sauren/süßen Apfel iWorks für Office-Belange bzw. MS-Office für maximale Kompatibilität zu Kunden und ihren Dokumenten. Zu Inkscape habe ich, zugegeben, gerade keine Alternative parat.

    Um OpenOffice ist es schade, und das schreibt jemand, der seit StarWriter 7/DOS (über StarOffice für OS/2, aber lassen wir das:) dabei ist. Aber ich sehe bei OOo keine großen Bemühungen, sich an den Mac anzupassen. Es sieht immer noch fremd aus und macht nicht wirklich Spaß.

  2. daMax meinte:

    @Andreas S. aus F.:

    Dinge, die ich nicht verstehe: Einen Mac benutzen wollen und Linux-Apps drauf laufen lassen :)

    Na, ich hege eben die müßige Hoffnung, mit unterschiedlichen OSsen trotzdem die gleiche Software nutzen zu können, sonst dreh ich nämlich irgendwann durch. Mit Thunderbird und RSSOwl geht’s doch auch…

  3. Andreas S. aus F. meinte:

    @daMax: Ich glaube, da hilft nur Cloud-Computing, wie z.B. der bluelectric Konstantin das betreibt. Dann hast Du nicht nur überall die gleichen Programme – die Daten sind dann auch schon da.

  4. max meinte:

    big vs. little endiness..

    oops ich vergas, apple ist ja nun auch bekehrt :)
    SCNR

  5. BajK meinte:

    Ist halt primitive GTK-Software. Mit QT wäre das nicht passiert. :)

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